Dachabdichtungen
Dachdichtungsbahnen werden in der Regel als oberste Schicht eines Flachdachaufbaues eingesetzt. Üblicherweise wird darauf noch eine Lage Kies geschüttet. Hauptaufgabe aller Abdeckungen ist der Schutz des darunter liegenden Bauwerkes vor Regen, Schnee, Eis, Stauwasser, Wärme, Kälte und Wind. Die Dachbahn selbst muss UV-Licht und Luftschadstoffen widerstehen, Flugfeuer und Strahlungswärme sollen ihr möglichst wenig anhaben können. Oftmals wird verlangt, dass das Dach begehbar bekiest bzw. begrünt werden kann, dies schafft zusätzliche Belastungen.
All diesen Anforderungen wird PVC als Material für Dachdichtungsbahnen auf Grund seiner guten Rezeptiermöglichkeiten als Werkstoff gerecht: Es besitzt eine hohe Witterungsbeständigkeit, hält lange und lässt sich leicht verarbeiten. Gerade bei der Sanierung alter Dachaufbauten spielt die sichere Verbindungs- und Anschlusstechnik eine wichtige Rolle.
PVC-Dachbahnen werden unverstärkt, mit Glas- oder Polyestervliesen verstärkt, kaschiert und mit Einlagen aus PES bzw. Glas (Vliese, Gewebe) angeboten; die Dicke beträgt nur 1,2 bis 2,0 mm. Lichtschutzmittel verbessern die UV-Beständigkeit der PVC-Bahn. Eine Verbesserung der Biegsamkeit, Dehnbarkeit und des Bewitterungsverhaltens wird durch die Auswahl entsprechender Weichmachertypen und Anpassung des Weichmachergehaltes ermöglicht. Erhöhte Anforderungen an den Brandschutz werden durch Additive erfüllt, wie beispielsweise Aluminiumhydroxid.
PVC-Dachbahnen gehören zu den preiswertesten Lösungen für das Abdichten von Flachdächern. All diese positiven Eigenschaften sowie die Verwertungsmöglichkeit durch die Arbeitsgemeinschaft für Dachbahnenrecycling (AfDR) sind die Voraussetzungen dafür, dass PVC-Dachbahnen ihre gute Position in diesem Marktsegment behaupten und ausbauen können.



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