Kooperation mit skandinavischem Sammelsystem WUPPI

26. Oktober 2009


Tönsmeier Kunststoffe recyceln dänisches PVC



Höxter (D) / Herlev (DK), 26. Oktober 2009. Die Tönsmeier Kunststoffe hat Anfang Oktober einen umfangreichen Kooperationsvertrag mit dem dänischen Sammelsystem für PVC-Altbaumaterialien geschlossen. Ab Januar arbeitet der ostwestfälische Recyclingspezialist mit dem Verband WUPPI A/S aus Herlev zusammen, der seit 1997 landesweit PVC-Abfälle aus dem Baubereich sammelt – unter anderem Rohre, Fensterrahmen und Dachplatten. Etwa 3.000 Tonnen pro Jahr sollen künftig vorbehandelt an die Tönsmeier Kunststoffe geliefert werden, die das Material unter anderem im nordrhein-westfälischen Höxter weiter verarbeiten. In technisch aufwendigen Prozessen entstehen hier wertvolle Sekundärrohstoffe, die zurück in die Produktionskreisläufe fließen – vornehmlich in die europäische Kunststoffrohrindustrie. Über das Stoffstrommanagement der Tönsmeier-Gruppe, die europaweit mehr als 30 Aufbereitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen betreibt, können gleichzeitig auch alle anderen im Prozess anfallenden Wertstoffe – etwa Metall oder Glas – einer sinnvollen Wiederverwertung zugeführt werden.

Beide Partner verstehen die Kooperation als adäquate Vorbereitung auf die künftigen Märkte: „Es ist schon heute absehbar, dass die Anforderungen an die Produzenten hochwertiger Rezyklate in nahezu allen Disziplinen steigen. Die Investitionsintensität wird dabei ebenso zunehmen, wie der Dokumentations- und Analyseaufwand oder die Anforderungen im Bereich Forschung und Produktentwicklung“, so Marc Schmidt, Geschäftsführer der Tönsmeier Kunststoffe. „Aus der länderübergreifenden Arbeitsteilung und dem damit verbundenen Transfer von Know-how ergeben sich Synergien für alle Beteiligten.“