VINYL 2010 mit neuem Fortschrittsbericht

01. Mai 2008



Auf der Konferenz PVC 2008 in Brighton stellte die europäische PVC-Industrie heute den neuesten jährlichen Fortschrittsbericht zu ihrem Nachhaltigkeitsprogramm Vinyl 2010 vor. Der Bericht bestätigt, dass die europäische PVC-Industrie auf gutem Weg ist, die Zielvorgaben zu erreichen, die sie sich in der Selbstverpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung des Programms Vinyl 2010 gesetzt hat. 2007 wurden durch Projekte im Rahmen von Vinyl 2010 149.500 Tonnen Alt-PVC verwertet. Gegenuüber 2006, als 83.000 Tonnen verwertet wurden, bedeutet dies eine Steigerung um 80 Prozent. Die Zielvorgabe für 2010 lautet 200.000 Tonnen. In den beiden vorhergehenden Jahren (2005 und 2006) konnte die Verwertungsmenge jeweils verdoppelt werden. Dieses starke Wachstum setzte sich 2007 fort, was von den externen Prüforganisationen bestätigt wurde.

 

Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2007 war eine Ausweitung der Beziehungen zu den Interessengruppen. Die Organisation des ersten „Aufsatzwettbewerbs für nachhaltige Entwicklung“ (www.vinyl2010.org/essaycompetition) bewog junge Menschen aus ganz Europa, Beiträge einzureichen, während Vinyl 2010 von dem  Wissen und der Sachkunde seiner Partner im hochrangig besetzten Preisgericht profitierte.

 

Eine weitere neue Entwicklung im Jahr 2007 war der Start der Stiftung „Vinyl Foundation“, eines gemeinsam mit EuPC entwickelten Finanzierungsmechanismus für die Verarbeitungsindustrie. Die Stiftung soll sicherstellen, dass die Industrie in ausgewogener Weise ausreichende finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellt, damit Vinyl 2010 sein volles Verwertungspotenzial ausschöpfen kann.
Professor Alfons Buekens, der Vorsitzende des unabhängigen Überwachungsbeirats, der zur Gewährleistung von Transparenz eine Aufsichtsfunktion für Vinyl 2010 wahrnimmt, ist zuversichtlich, dass die Zielvorgaben für 2010 eingehalten werden. Unter Verweis auf die bereits begonnenen Verhandlungen über eine neue längerfristige Initiative für nachhaltige Entwicklung für die Industrie fügte er hinzu: „Erfreulicherweise hat die PVC-Industrie erkannt, dass dies erst der Anfang auf dem Weg zur Nachhaltigkeit ist, und richtet den Blick bereits auf die Zeit nach 2010.“
Vinyl 2010 ist ein Zehnjahresplan für die Verbesserung der PVC-Produktionsprozesse und -Produkte, Investitionen in Technologie, die Minimierung von Emissionen, die Abfallverringerung sowie die Steigerung der Erfassung und Verwertung. Das Programm ist als Partnerschaft beim Sekretariat der Kommission der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung registriert.

 

Der jüngste Fortschrittsbericht ist von der Website http://www.vinyl2010.org abrufbar.

 

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Kathryn Sheridan, Cambre Associates, Tel.: +32 496 116198